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Tätigkeits- und Verantwortungsbereich
Der Tonmeister ist Herr über viele Mikrofone und ein gigantisches
Mischpult - wobei die digitale Tontechnik heute den für Tonaufnahmen
erforderlichen technischen Umfang sehr reduziert hat. Ihm werden
die Sprachaufnahmen mit den Schauspielern anvertraut.. Diese Elemente
müssen aufgenommen oder elektronisch im Studio erzeugt werden.
Liegen Tonbänder vor, beginnt der Tonmeister nach dem Mischplan
des Filmcutters mit der Mischung. Mit feinem Gehör und technischem
Einfühlungsvermögen gestaltet der Tonmeister die Balance
zwischen den Bildern, der Sprache, der Musik und den Geräuschen.
Die digitalen Techniken der Tonbearbeitung haben heute einen Standard
erreicht, der feinste Korrekturen ermöglicht. Wie beim nonlinearen
Filmschnitt (siehe Filmcutter), erlaubt diese Technik ebenfalls
den nonlinearen Tonschnitt. Speziell ausgebildete Operator bedienen
diese High-Tech-Geräte. Für das Klangbild eines Soundtracks
und seine endgültige Fassung bleibt aber immer noch der Tonmeister
verantwortlich.
Den größten künstlerischen Anspruch erfordert
sicherlich die Herstellung des Soundtracks für einen Kinofilm.
Aber auch bei Live-Sendungen im Studio oder bei Außenübertragungen
eines Popkonzerts oder einer Oper werden höhere gestalterische
Anforderungen an den Tonmeister gestellt.
Ausbildung:
Schule
für Rundfunktechnik (SRT)
Bayerische
Akademie für Fernsehen e.V. (BAW)
Information:
Bundesverband
der Film-Tonmeister in der BRD e.V.
Verband
Deutscher Tonmeister e.V. - VDT
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